Weihnachtsausflug 2012

„fit for fun“ auf Tour

 

 

Am vergangenen Samstag unternahm die Dienstagsriege des TVH ihren Adventsausflug zum Weihnachtsmarkt nach Baden-Baden.

Kaum hatte man den Zug bestiegen, kitzelten schon die ersten Sonnenstrahlen die Nasen und verhießen einen schönen Tag.

In Baden-Baden angekommen, machten die „Landeier“ Bekanntschaft mit einer supermodernen öffentlichen Toilettenanlage, rundum aus Edelstahl, mit automatisch öffnenden Türen und anschließender Selbstreinigung.

Das erste Ziel war der „Merkur“, der Hausberg Baden-Badens. Durch die Shoppingmeile der Stadt führte der Weg über das „Paradies“, eine Brunnenanlage, gesäumt von unzähligen Stufen stets bergauf bis zur Talstation der ältesten Bergbahn Deutschlands. Diese brachte die Ausflügler dann zügig nach oben, wo uns wärmende Sonne, Neuschnee und ein herrlicher Blick über die Stadt und Umgebung für die vorangegangen Anstrengungen belohnte. Auf dem Turm informierten Tafeln, welche Aussichtspunkte sich ringsum befanden. Straßburg lag im Nebel und die Hornisgrinde war auch nur undeutlich zu erkennen.

In der Sonne sitzend bei einer Tasse Kaffee schöpfte man Kraft für den beabsichtigten Bummel über den Weihnachtsmarkt.

Also, wieder mit der Bergbahn nach unten und dann über einen etwas gemütlicheren Weg vorbei an Schrebergärten wieder zurück in die Stadt. In der Fußgängerzone erschreckte ein lebende goldene Statue die Passanten, was für reichlich Erheiterung sorgte. Es wurde auch nicht versäumt, mit dem Schelm ein Gruppenfoto aufzunehmen.

Der Weihnachtsmarkt beeindruckte mit einer Vielfalt an handwerklichen Schätzen aus Holz, Glas, Metall. Die Luft war geschwängert mit unterschiedlichsten Düften vom obligatorischen Glühwein, Gewürzen, Duftölen, Seifen u.s.w., Auch kulinarisch konnte man auf seine Kosten kommen, hätte man sich nicht heißhungrig gleich auf die erste Marktwurst gestürzt. Lachshäppchen, Suppe im Brot, Schupfnudel, Borschtsch und wie die vielen Verlockungen noch hießen. Aber den verschiedenen Schokoladenangeboten konnten die meisten doch nicht widerstehen.

Mit dem Bus ging es wieder zurück an den Bahnhof, wo man sich nochmal mit einer Tasse Kaffee aufwärmte. Auf der Heimfahrt waren sich alle einig, dass dies der perfekte Ausflugstag war. Termin und Ort fürs nächste Jahr wurden gleich festgelegt: wieder der Samstag vor dem 1. Advent und diesmal geht es nach Ulm an der Donau. Also, gleich im Kalender notieren!

Pilzexkursion der Ahnungslosen

Pilzexkursion der Ahnungslosen

 

An den Bodensee sollte es gehen, mit der Bahn, dann eine kurze Schiffsfahrt, kleine Wanderung, mit dem Apfelbähnle durch die Felder fahren, zünftig vespern und wieder mit dem Zug heim. – Pustekuchen. Die Bahn machte genau an unserem Wunschtermin Gleisarbeiten. Der Umstieg auf den Bus hätte so viel mehr Zeit beansprucht, dass das ganze Konzept ins Wanken geriet.

Also Plan B: mit der Bahn bis Immendingen Wanderung zur Donauversickerung und zurück und wieder mit der Bahn nach Hause. – Denkste. Die Wanderwege waren nicht passierbar wegen knietiefem Schlamm.

Das wussten die (meisten) der elf Damen der Riege fit for fun des TVH allerdings noch nicht, als sie sich am Samstag, 13.10. um 8 Uhr am Bahnhof einfanden. Sie wunderten sich dann allerdings schon, als sie statt in den Zug in drei Pkw einstiegen und nach Hausach fuhren. Von dort ging es dann doch per Bahn – nach Schiltach.

Gestärkt mit Brezeln und Sekt wurde dann eine ausgiebige Wanderung angegangen, stets den Berg hinauf. Nachdem die Nebelgrenze überwunden war, boten sich gelegentlich fantastische Ausblicke. Sogar die Sonne ließ sich noch sehen und vergoldete den Tag.

Und was es alles zu sehen gab! Pilze, Pilze und nochmal Pilze. Wie schade, dass die Meisten von uns keine Ahnung hatten, um was es sich dabei handelte. Bei den Roten mit den weißen Punkten war man sich noch einig: Fliegenpilze, klar. Aber giftgrüne und kobaltblaue und graue und schwarze und dunkelrote und, und, und. Und was für große! Alle waren sich einig: so viele und so große Pilze hatten sie noch nicht gesehen. Die Vielfalt war zu verlockend, es mussten ein paar Steinpilze, Maronen und Pfifferlinge eingesammelt und mitgenommen werden, aber nur die Schönsten.

Nach ca. 10 km war der Aufstieg vorbei an Heuwies, Gusenloch und Sulzbach geschafft und die „Waldhäuser“ erreicht. Jetzt gab es zwei Möglichkeiten: zum Fohrenbühl und dann mit dem Bus ins Tal oder erst Vesper in der „Sommerecke“ und dann weiter per Pedes Richtung Heimat. Man entschied sich für den Fußweg.

Bei Schwarzwälder Kirschtorte und Zwiebelkuchen, neuem Wein und Kaffee wurden die Energiespeicher wieder aufgefüllt. Nebenbei wurden die nächsten Ausflüge geplant: der Besuch eines Weihnachtsmarktes und in zwei Jahren zur Venezianischen Messe nach Ludwigsburg. Nach ausgiebiger Rast wurde über die Schondelhöhe der Heimweg angetreten über Wetzelhütte und Läutenberg.

Der Ausklang fand dann nach nunmehr 22 km in der „Rose“ statt. Vielen Dank noch an Herrn Hupf, der unsere Pilze gleich zubereitet hat. Ein paar Mutige probierten das leckere Pilzgericht. Leider hatte niemand mehr so richtig Hunger, weshalb eine aus der Runde bestimmt wurde, es mit nach Hause zu nehmen (die bedankt sich ganz herzlich, Ihr habt ja keine Ahnung auf welchen Genuss Ihr da verzichtet habt!).