Relegationsspiel: SG Hornberg/Lauterbach - SG Bad Rotenfels/Gaggenau = 27:25

Ein Traum wird wahr!


Die Damen der SG Hornberg/Lauterbach gewannen am Samstag gegen die SG Bad Rotenfels/Gaggenau mit 27:25 (13:11) und schafften somit den lang ersehnten Aufstieg in die Südbadenliga.

Gleich zu beginn legte die SG Hornberg/Lauterbach los und ergatterte sich in der Abwehr die Bälle, um diese vorne wieder als Tore umzuwandeln.
Schnell merkte man, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Nach einem einzigen Ausgleich beim 6:6 der gegnerischen SG, konnten die
Hasemann-Sieben durch den Treffer zum 12:7 einen Vorsprung von 5 Toren erkämpfen. Doch die SG Bad Rotenfels/Gaggenau schlief nicht und kämpfte sich bis zur Halbzeit zum 13:11 heran.

In der zweiten Halbzeit brauchte die Heimmannschaft etwas, um wieder ins Spiel zu finden und somit konnte die gegnerische SG erneut einen Ausgleich erzielen.
Ab diesem Zeitpunkt war es nun eine Zitterpartie. Die SG Hornberg/Lauterbach konnte sich nicht mehr deutlich absetzen und gaben somit der SG Bad Rotenfels/Gaggenau immer wieder die Chance den Ausgleich zu machen, welche auch genutzt wurde. Einmalig konnten die Gegner sogar in Führung gehen (16:17). Doch die SG Hornberg/Lauterbach erkämpfte sich wieder die Führung zurück und gaben diese nicht mehr her. Doch man wusste im heimischen Lager, dass ein Sieg mit einem Tor Vorsprung nicht ausreichen würde, da die SG Bad Rotenfels/Gaggenau beim Hinspiel 25:24 gewann und man dieses Tor ausgleichen musste. Es begann der Kampf, um einen 2-Tore-Vorsprung, welchen man bis zum Schluss halten musste, um den Ausftieg letzendlich zu schaffen. Doch die gegnerische SG bemühte sich stets, diesen Vorsprung nicht  zuzulassen. 13 Sekunden vor Schluss bekam die Heimmannschaft einen entscheidenden 7-Meter. Es stand 26:25 für die SG Hornberg/Lauerbach und man wusste genau: Wenn dieser 7-Meter reingeht, haben die Gegner fast keine Chance mehr, die 2-Tore-Führung zu nichte zu machen. Für beide Mannschaften war es ein spannender und  spielentscheidender Moment, den die heimische SG durch einen verwandelten 7-Meter von Hebiba Köpfer für sich gewinnen konnte. Die SG Bad Rotenfels/Gaggenau konnte in den letzten Sekunden kein Tor mehr erzielen, auch durch einen Freistoß nicht, der nach Ablauf der Zeit noch gegeben wurde. 

Man konnte die Erleichterung in den Gesichtern der SG Hornberg/Lauterbach sehen. Freudentränen flossen und man wusste ganz genau: Jetzt haben sie den lang ersehnten Aufstieg in die Südbadenliga geschafft! Es gelang der heimischen SG durch eine gute Abwehrarbeit und einen starken Zusammenhalt der Mannschaft den Sieg einzufahren. Sie war in diesem Spiel die bessere Mannschaft und verdiente sich den Aufstieg in die Südbadenliga zurecht.
Die SG Hornberg/Lauterbach bedankte sich im Anschluss noch bei den zahlreichen Fans, die mindestens genauso mitfieberten und während der ganzen Saison, aber gerade in diesem Spiel, der heimischen Mannschaft einen starken Rückhalt gaben. Für Daniel Hasemann war das das letzte Spiel mit seiner Mannschaft. Umso schöner war es für die Spielerinnen, sowie auch für den Trainer, dass sie mit dem Aufstieg einer unvergesslichen und schönen Zeit noch einen perfekten Abschluss geben konnten.

Relegationsspiel: SG Bad Rotenfels/Gaggenau - SG Hornberg/Lauterbach = 25:24

Knapper Sieg für die Gastgeber

Die Damen der SG Hornberg/Lauterbach haben in Bad Rotenfels mit nur einem Tor knapp verloren (25:24)

Zu Beginn der 1. Halbzeit nahm die Hasemann-Sieben das Zepter in die Hand und legte mit 4 Toren vor. In der Abwehr stand man wie eine Mauer und nach vorne zog man das schnelle Spiel auf. Die Gastgeber SG holte zwar nach und nach auf und schaffte beim 10:10 auch einen Ausgleich, aber die Gäste schossen 3 Tore in Folge
und gaben diese 3-Tore-Führung bis zur Halbzeitpause nicht mehr her (11:14).

In der 2. Halbzeit wollte man an die gute Leistung der 1. Halbzeit anknüpfen, um die Führung auszubauen und um früher oder später den Sack zuzumachen. Doch auf dem Spielfeld war das Gegenteil der Fall: In der Abwehr stimmte die Absprache nicht mehr, was die SG Rotenfels/Gaggenau immer wieder eiskalt ausnutzte, und im An-
griffsspiel schlichen sich viele technische Fehler ein. Auf das gegnerische Tor kamen zu dieser Zeit teilweise nur Verzweiflungswürfe anstatt herausgespielte Torchancen. Somit hatten es die Damen der SG R/G leicht, Bälle abzufangen und durch Tempogegenstöße weitere Tore zu machen. Nach dem 15:15 übernahmen dann die Gastgeber die Führung und bauten diese auf 4 Tore aus (24:20). Ein ums andere Mal waren sie über ihre Außenspielerinnen erfolgreich. Die Damen der SG H/L kämpften sich aber bis zum Schlusspfiff auf 1 Tor heran und verloren am Ende mit 25:24 Toren.

Trotz allem gab es keinen Grund zur Traurigkeit, denn für das Rückspiel in Hornberg wurde eine relativ gute Basis geschaffen und erst dann entscheidet sich, wer aufsteigt und wer nicht. Schon jetzt ist die Hasemann-Sieben fest entschlossen, sich in eigener Halle zu revanchieren.

Die Damen möchten sich noch herzlich bei ihren zahlreichen Fans bedanken, die immer hinter ihnen standen und hoffen auch am 28. Mai wieder alle begrüßen zu dürfen.

Für die SG Hornberg / Lauterbach spielten:
Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Elvira Schneider, Caroline Brüstle, Ramona Fichter, Katharina Kaspar, Christin Streif (4), Juliane Pickenhan (4), Verena Hinz (7/4), Melanie Moosmann, Mareike Keysers (1), Christine Oeser (4), Maike Bösinger (3), Hebiba Köpfer (1)

HSG Freiburg II - SG Hornberg/Lauterbach = 15:30

Am vergangenen Samstag bestritten die Handballdamen der SG Hornberg / Lauterbach ihr letztes Saisonspiel bei der Reservemannschaft der HSG Freiburg und gewannen standesgemäß mit 30:15 (18:6) Toren beim Fünften der Landesliga Süd. 

Die Voraussetzungen vor diesem letzten Spiel waren relativ klar: Die SG Hornberg/Lauterbach muss in Freiburg gewinnen und auf einen Ausrutscher des Tabellenführers HSC Radolfzell hoffen, um doch noch den direkten Aufstieg in die Südbadenliga zu schaffen. Zur Pause waren die SG Damen Meister und Aufsteiger in die Südbadenliga, denn Radolfzell lag gegen die HSG Konstanz mit 3 Toren zurück und die SG Damen hatten ihrerseits einen 18:6 Tore Vorsprung heraus gespielt. Auf den Zuschauerrängen hatten die mitgereisten SG Fans einen "heißen Draht" nach Radolfzell und somit waren diese über über das Spiel besser informiert als die Spielerinnen und Trainer. Denn die wollten während dem Spiel nichts von der anderen Paarung wissen, um sich ganz auf ihr eigenes Spiel zu konzentrieren. Erst nach dem Schlusspfiff und einem deutlichen 30:15 Auswärtssieg, war man auf das Endergebnis aus Radolfzell gespannt. Die Enttäuschung war im ersten Moment schon zu spüren, als die Mannschaft vom knappen Radolfzeller Sieg (24:21) erfahren hat. Diese wich jedoch bald der Freude über eine grandiose Saison und eventuellen Relegationsspielen gegen den Tabellenzweiten der Landesliga Nord. Damit es aber zu diesen Spielen kommt, liegt aber nicht mehr in der Hand der SG Hornberg / Lauterbach. Man ist abhängig von Ergebnissen aus verschiedenen Spielklassen. Fakt ist aber: Bleibt der TV Lahr in der Baden-Württemberg Oberliga, spielen die SG Mädels eine Relegation um den Aufstieg in die Südbadenliga. Gegner ist dann  die SG Rotenfels / Gaggenau, welche in der Landesliga Nord den zweiten Platz erreicht haben.

Das Spiel in Freiburg ist schnell erzählt: Die SG Damen traten, wie bereits im Hinspiel, mit einer kompakten 6:0 Abwehr auf. Da der HSG Freiburg die entsprechenden Mittel aus dem Rückraum fehlten, ergab sich ein etwas zähes Spiel. Sobald aber die SG Hornberg / Lauterbach in Ballbesitz war, ging es blitzschnell nach vorne. Vor allem über die zweite Welle und dem hervorragenden Kreisspiel, waren die Gäste aus dem Schwarzwald immer wieder erfolgreich und SG Kreisläuferin Juliane Pickenhan war mit sechs Treffern erfolgreichste Schützin auf Seiten der SG Hornberg / Lauterbach. Zur Halbzeit und dem 18:6 Pausenstand, war das Spiel entschieden. Der Vorsprung wurde in Durchgang zwei gehalten und zum Ende der Partie sogar noch auf 15 Tore Unterschied, zum 30:15 Sieg, erhöht. Erfreulich war auch, dass sich wieder alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Ein Treffer war aber ein ganz besonderer, denn in diesem letzten, regulären Saisonspiel erzielte Elvira Schneider, welche trotz Verletzung noch einmal das SG Trikot angezogen hat, ein 7-Meter-Strafwurf. Schneider wird nach dieser Saison ihre aktive Laufbahn beenden und nach einigen schweren Verletzungen in den letzten 2 Jahren, ihr Handballschuhe an den Nagel hängen. "Zum Abschluss nochmal eine grandiose Leistung der Mädels.", ein stolzer Trainer nach dem Spiel. "Vor allem für Elvira war es super, dass sie in ihrem letzten Spiel nochmal getroffen hat.", freut sich Hasemann für die dienstälteste Spielerin im SG Lager.

Für die SG Hornberg / Lauterbach spielten: Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Elvira Schneider (1/1), Caroline Brüstle (1), Ramona Fichter (1), Katharina Kaspar (2), Christin Streif (1), Juliane Pickenhan (6), Verena Hinz (5/2), Melanie Moosmann (2), Mareike Keysers (2), Christine Oeser (4), Maike Bösinger (4), Hebiba Köpfer (1)

Juliane Pickenhan (Nr. 13), Kreisläuferin der SG Hornberg/Lauterbach, setzt sich durch und steuerte insgesamt sechs Treffer zum 30:15 Tore Kantersieg über die HSG Freiburg 2 bei.

SG Hornberg/Lauterbach - TV Grenzach II = 30:19

Am vergangen Samstag trafen die Landesliga Damen der SG Hornberg / Lauterbach (2.Platz) bei ihrem letzten Heimspiel der Saison auf den TV Grenzach 2 (Platz 4). Nach einigen Problemen in der ersten Hälfte, gewannen die SG Damen am Ende aber verdient mit 30:19 (12:9) Toren.

Die Hornberg/Lauterbacherinnen waren hochmotiviert und wollten bei ihrem letzten Auftritt vor heimischen Publikum nochmal alles zeigen was sie können. Vielleicht etwas übermotiviert und auch nervös starteten sie in das Spiel. In der SG Abwehr fanden die Grenzacherinnen immer wieder Lücken, da die Absprachen nicht passten. Außerdem wurde viel zu passiv agiert und die Gäste hatten somit einfaches Spiel in gute Wurfpositionen zu kommen. Prompt lagen die Hausherrinnnen mit 1:3 Toren im Hintertreffen. Zwar konnte man auf 3:3 ausgleichen, doch die Gäste aus Grenzach legten gleich wieder nach und erhöhten auf 3:5. Nicht nur das es in der Abwehr nicht gestimmt hat, auch die Angriffe der Hornberg / Lauterbacherinnen verpufften ungewohnt oft. Teilweise wurde zu hektisch und unvorbereitet abgeschlossen, aber auch die Fehlerquote im Spielaufbau war zu hoch. Daß Grenzach in dieser Phase nicht noch höher davonzog lag vor allem auch Caroline King zwischen den SG Pfosten, die einige Gästechancen vereitelte. Nach zehn gespielten Minuten und einem Rückstand von 4:6, hatte SG Hornberg/Lauterbachs Trainer Hasemann genug gesehen und zog mit einer Auszeit die Notbremse. Die Mädels besannen sich anschließend auf ihr Vorhaben, zwar führte noch nicht jede Aktion zum Erfolg, doch man merkte jetzt die erhöhte Bereitschaft. Ãœber 7:7 und 9:7 kämpften sich die Hasemanndamen erhan und hatten bis zur Pause mit 12:9 Toren knapp die Nase vorn. 

In der Halbzeitpause wurden  wohl nicht nur die richtigen Worte gefunden, sondern auch wieder die Leichtigkeit auf Seiten der SG Hornberg / Lauterbach, denn die Gastgeberinnen kamen wie verwandelt aus der Kabine. Bessere Abwehrarbeit und das Tempospiel, welches sie die ganze Saison schon auszeichnet, waren der Garant für eine grandiose zweite Halbzeit. Innerhalb weniger Minuten spielte man einen 15:9 Tore Vorsprung herausspielen. Kontinuierlich wurde dieser Vorsprung über 18:10 und 20:12 auf 24:12 ausgebaut. Die SG Damen liesen erst beim 27:14 locker und schalteten einen Gang zurück. Beim Schlußpfiff stand ein verdienter 30:19 Erfolg zu Buche und erneut haben die Mädels eine überzeugende Leistung geboten und auch ihre Fans beim letzten Heimspiel nicht enttäuscht. Auch das alle Spielerinnen ihre Spielanteile erhalten haben, war ein guter Abschluss für dieses letzte Spiel vor heimischer Kulisse. "Auch wenn wir in der ersten Hälfte etwas Probleme hatten unseren Rhythmus zu finden, war die zweite Hälfte dafür umso besser!", sagt ein zufriedener Daniel Hasemann nach dem Schlußpfiff.

Für die SG Hornberg / Lauterbach spielten: Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Caroline Brüstle (1/1), Ramona Fichter (3), Katharina Kaspar (2), Christin Streif (1), Juliane Pickenhan (4), Melanie Moosmann (1), Mareike Keysers, Christine Oeser (8), Maike Bösinger (4), Hebiba Köpfer (6/1)

Caroline Brüstle konnte einen Treffer zum klaren 30:19 Heimsieg der SG Hornberg / Lauterbach beisteuern.

SG Hornberg/Lauterbach - TV Pfullendorf = 43:19

An ihrem vorletzten Heimspiel der Saison empfingen die Handballdamen der SG Hornberg / Lauterbach (Platz 2) den TV Pfullendorf (Platz  8). Am Ende gab es einen 43:19 (18:8) Tore Kantersieg für SG Mädels.

Zu Beginn des Spiels hatten die SG-Damen jedoch einige Probleme ins Spiel zu finden. Was erstens an einigen Absprachefehlern in der Abwehr lag und zweitens den gut aufspielenden Gästen aus Pfullendorf. Bis zum 7:6 konnte sich keiner der beiden Konkurrenten ernsthaft absetzen. Bei den Hornberg/Lauterbacherinnen war es vor allem die nachlässige Abwehrarbeit und die drucklosen Angriffsaktionen welche SG Trainer Hasemann nach nur sechs Spielminuten zu einer Auszeit zwang. Er stellte die Abwehr etwas um und auch die Angriffsbemühungen wurden anschließend energischer ausgeführt. Somit konnten sich die Hasemanndamen Schritt für Schritt absetzen (10:6 und 14:8) und zur Pause bereits mit 18:8 Toren in Führung liegen. 

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Die Gäste konnten dem hohen Tempo der SG Damen nicht Schritt halten und somit lief eine Angriffswelle nach der anderen aufs Tor der Pfullendorfer. 25:10 und 30:12 waren die Zwischenstände, bevor es beim 33:13 das erste mal 20 Tore Unterschied waren. Die Hasemannsieben lies nicht nach und zogen ihr Spiel bis zum Ende durch. Am Schluß stand ein 43:19 Tore Kantersieg zu Buche und somit festigt sich die SG Hornberg/Lauterbach Platz 2 mit nur 2 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer Radolfzell. "Normalerweise sind mir so hohe Siege nicht wichtig, aber vielleicht brauchen wir noch jedes einzelne Tor!", meint ein zufriedener Hasemann, mit Blick auf die Tabellensituation und einen eventuellen Ausrutscher des Tabellenprimus. Der zweite Platz könnte aber, auch ohne Radolfzeller Patzer, auch noch eine Chance für den Aufstieg in die Südbadenliga sein. Denn wie bekannt wurde, spielen die jeweils zweitplatzierten der Landesliga Nord und Landesliga Süd eine Relegation um den Aufstieg in die Südabdenliga - allerdings nur wenn der TV Lahr nicht aus der BW Oberliga absteigt.

Für die SG Hornberg / Lauterbach spielten: Caroline King (Tor), Selina Rodriguez (Tor), Caroline Brüstle (1), Mona Fichter (1), Katharina Kaspar (1), Christin Streif (4), Juliane Pickenhan, Verena Hinz (4/1), Melanie Moosmann (3), Mareike Keysers (4/1), Christine Oeser (9), Maike Bösinger (8), Hebiba Köpfer (8/5)

Maike Bösinger erzielte 8 Treffer beim Kantersieg der SG Hornberg / Lauterbach gegen Pfullendorf.

HSC Radolfzell - SG Hornberg/Lauterbach = 15:24

Mit einer sensationellen Leistung wiesen die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach den bislang unangefochtenen Tabellenführer der Landesliga Süd in die Schranken. Denn sie gewannen deutlich und völlig verdient mit 24:15 (12:5) Toren beim HSC Radolfzell.

Die Siegesaussichten der SG Hornberg/Lauterbach waren im Vorfeld nicht so rosig, verlor man doch die Hinspielpartie recht deutlich mit 5 Toren und hat bereits vier Minuspunkte auf dem Konto. Außerdem standen die Gastgeber vom Bodensee bisher mit 34:0 Punkten unangefochten auf Rang eins der Landesliga Süd.  Doch nichts desto Trotz wollen die Damen von Hornberg/Lauterbach dem Klassenprimus nichts schenken und so lange wie möglich dagegen halten. SG Trainer Daniel Hasemann lies seine Damen vom Start weg eine offene Abwehrvariante spielen, um so den besten Angriff der Liga in Schacht zu halten. Mit unglaublichem Kampfgeist und einer tadellosen perfekten Einstellung stellten die SG Damen die Hausherrinnen vor unerwartet große Probleme. Auch wenn anfangs die gute Abwehrarbeit, aus Sicht der Spielgemeinschaft, nicht gleich in Tore umgewandelt werden konnten, war diese jedoch der Schlüssel zum Erfolg. Beide Mannschaften hatten zunächst mit Nervosität zu tun und es dauerte einige Minuten ehe das erste Tor fiel. Dieses war den Gästen der SG Hornberg/Lauterbach vergönnt und sie bauten die Führung auf 5:2 Tore aus. Danach scheiterten die Hasemann Damen ein paar mal an der gut aufgelegten Radolfzeller Torhütern. Der Tabellenführer nutzte die Hornberg/Lauterbacher Schwächephase und verkürzte auf 6:4. Was nun folgte hatte im SG Lager keiner zu hoffen gewagt, denn die SG-Frauen erarbeiteten sich, über die grandiose Abwehrarbeit und einer sensationell haltenden Selina Rodriguez im Tor, immer wieder Ballgewinne. Es folgte eine 5:0 Tore Serie zum 11:4 und beim 12:5 stand der Seitenwechsel an. "Was Selina Rodriguez heute zwischen den Pfosten gespielt hat, war ihre beste Leistung die ich in den vergangenen Jahren von ihr gesehen habe", freut sich Hasemann über die Leistung seiner Torfrau.

Aus Erfahrung der jüngsten Spielen war man auf Seiten der SG Hornberg/Lauterbach für den zweiten Durchgang gewarnt, denn meist hatte die SG nach der Halbzeitpause einen Durchhänger. Auch im Hinspiel gegen Radolfzell geriet man in der zweiten Halbzeit auf die Verliererstraße. Aber dieses mal liesen die SG Damen nichts anbrennen und knüpften nahtlos an ihre überragende Leistung der ersten dreißig Minuten an. Als der Radolfzeller Trainer Lüttinin der 37. Spielminute eine Auszeit nahm, war es im Lager der Hausherrinnen ruhig geworden, denn es stand bereits 15:6 für Hornberg/Lauterbach. Noch ohne Minuspunkt in dieser Saison, war es für die Gastgeberinnen sicherlich ein unerwartetes und neues Gefühl derart im Hintertreffen zu sein und dann auch noch in eigener Halle. Die Auszeit brachte allerdings nicht den gewünschten HSC-Erfolg und die SG Damen spielten sich ihrerseits einen Rausch. Beim Zwischenstand von 17:7 war sogar ein 10 Tore Vorsprung herausgespielt und die SG machte munter weiter und setze sich weiter über 19:7 bis auf 23:11 Tore (50. Minute) ab. Erst dann schalteten die Gäste aus dem Schwarzwald einen Gang zurück und die Radolfzellerinnen konnte noch etwas Schadensbegrenzung betreiben. Am Schluss stand jedoch ein, auch in dieser Höhe verdienter, 24:15 Tore Auswärtserfolg auf der Anzeigetafel.  "Was die Mädels heute gespielt haben war unglaublich! Wir wußten, dass wir eine Chance haben wenn alles passt, aber das es so deutlich ausgeht ist Wahnsinn!", sagte SG Coach Hasemann stolz und meint weiter "man hat heute gesehen zu was die Mannschaft in der Lage ist!" Die SG Hornberg/Lauterbach steht somit weiterhin auf Platz 2 der Landesliga Süd und konnte den Vorsprung auf Radolfzell auf 2 Punkte verkürzen.

Es spielten und trafen für die SG Hornberg/Lauterach:
Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Verena Hinz (7/5), Maike Bösinger (1), Hebiba Köpfer (5), Christine Oeser (3), Mareike Keysers (2), Evelyn Brugger-Engler, Mona Fichter (2), Christin Streif (2), Juliane Pickenhan (2), Melanie Moosmann (2), Caroline Brüstle

Hebiba Köpfer von der SG Hornberg/Lauterbach steuerte fünf Tore zum sensationellen 24:15 (12:5) Tore Sieg beim Tabellenführer HSC Radolfzell bei.

SG Hornberg/Lauterbach - DJK Singen = 42:15

Einen deutlichen 42:15 (21:5) Tore Heimsieg erspielten sich die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach am vergangenen Samstag gegen das Tabellenschlußlicht der Landesliga Süd, die DJK Singen.  

Vor eigenem Publikum legten die Handballdamen der SG Hornberg/Lauterbach los wie die Feuerwehr und gingen auch prompt mit 6:0 Toren in Front. "Wichtig war, daß Selina Rodriguez gleich zu Beginn ein paar DJK-Würfe entschärfen konnte",  kommentiert SG Trainer Hasemann die Leistung seiner Torfrau. Die Hausherrinnen der Spielgemeinschaft waren dem Gegner aus Singen spielerisch und läuferisch haushoch überlegen und daß sich alle SG Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten, zeigt, daß die Spielgemeinschaft auf allen Positionen gut besetzt und torgefährlich war. So war es den Hasemann-Damen möglich den Vorsprung von 11:2 auf 18:3 Tore auszubauen und die Seiten wurden anschließend beim 21:5 gewechselt.

Der zweite Durchgang begann für die SG-Damen holprig, denn sie fanden nicht gleich zu ihrem Spiel zurück. Dies war aber sicher auch der deutlichen Überlegenheit und hohen Führung geschuldet. Doch die Gäste vom Bodensee nutzten die Schwächephase der Hornberg/Lauterbacherinnen aus und verkürzten auf 22:10 Tore. Näher kam die DJK jedoch nicht mehr ran, denn nach einer Auszeit durch Coach Hasemann in der 37. Spielminute, zeigten seine Mädels wieder ihr ganzes Können und legten eine 9 Tore Serie zum 31:10 Zwischenstand hin. Bis zum Ende der Partie schraubten die Hornberg/Lauterbacherinnen das Ergebnis dann noch auf 42:15 Tore hoch. "Bis auf die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit haben wir super gespielt und ich bin mit der Leistung meiner Damen mehr als zufrieden", freut sich SG Trainer Daniel Hasemann nach dem Schlußpfiff.    

Für die Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Mona Fichter 5, Christin Streif 4, Juliane Pickenhan 3, Caroline Brüstle 1, Verena Hinz 4/1, Melanie Moosmann 2, Mareike Keysers 3, Christine Oeser 10, Maike Bösinger 5, Hebiba Köpfer 5

Selina Rodriguez von der SG Hornberg/Lauterbach war gegen die DJK Singen ein sicherer Rückhalt zwischen den Pfosten.

DJK Bad Säckingen - SG Hornberg/Lauterbach = 22:32

Nach einem schwachen Start gewinnen die Handballdamen der SG Hornberg/Lauterbach am Ende doch noch deutlich mit 32:22 (14:13) Toren bei der DJK Bad Säckingen und belegen weiterhin den zweiten Rang der Landesliga Süd hinter Spitzenreiter Radolfzell.

Nach 10 Spielminuten waren die Damen der SG Hornberg/Lauterbach bereits mit unglaublichen 0:6 Toren ins Hintertreffen geraten. Vermutlich hatten die Hornberg/Lauterbacherinnen, aufgrund der zweistündigen Fahrt an die Schweizer Grenze, noch schwere Beine. Doch als sie endlich im Spiel angekommen waren, starteten sie eine fulminante Aufholjagd und konnten bis zum Seitenwechsel sogar mit 13:12 Toren knapp die Führung übernehmen. Denn sobald die Spielgemeinschaft ihr schnelles Spiel aufzog, hatten die Gastgeberinnen der DRK Bad Säckingen keine Mittel mehr. So bauten die SG Frauen um ihren Trainer Daniel Hasemann ihren Vorsprung kontinuierlich aus und nahmen am Ende, beim deutlichen 32:22 Tore Sieg, die Punkte mit in den Schwarzwald.   

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Evelyn Brugger-Engler 2, Mona Fichter 2, Juliane Pickenhan 1, Verena Hinz 9/5, Melanie Moosmann, Mareike Keysers 6/3, Christine Oeser 4, Maike Bösinger 3, Hebiba Köpfer 5/2

SG Spielmacherin Christine Oeser steuerte vier Tore zum deutlichen 32:22 Tore Sieg bei der DJK Bad Säckingen bei.

TuS Gutach - SG Hornberg/Lauterbach = 20:29

Am Samstagabend kam es in der Gutacher Sporthalle zum Derby schlechthin in der Landesliga Süd, denn die Handballdamen des TuS Gutach empfingen die Nachbarn der SG Hornberg/Lauterbach. Nach einem starken Auftritt konnte die SG Hornberg/Lauterbach beim 29:20 (17:9) Tore Sieg die Punkte mitnehmen.

Die Spannung vor dem Lokalderby war hoch, denn im Hornberg/Lauterbacher Lager fragte man sich, ob die Gastgeberinnen des TuS Gutach an ihre starke Leistung vom vergangenen Spieltag anknüpfen können (25:22 Auswärtssieg beim Dritten in Konstanz). Entsprechend stellte sich die Spielgemeinschaft, obwohl als Favorit gehandelt, auf eine heiß umkämpfte Partie ein. Doch der Gutacher Trainer Stepan Schmid sah sich schon nach elf gespielten Minuten gezwungen eine Auszeit nehmen, da war sein Team bereits mit 0:8 Toren ins Hintertreffen geraten. Die Gäste der SG Hornberg/Lauterbach brannten zuvor nämlich ein Feuerwerk an Tempohandball ab und auch in der Abwehr liesen sie den Hausherrinnen keine Lücken. Ein Garant für die schnelle Führung Seitens der Spielgemeinschaft war sicherlich die offensive Abwehrvariante mit welcher die TuS Damen nicht zurecht kamen. Die TuS Damen stellten sich aber im Laufe der Partie immer besser auf die offensive SG-Abwehr ein und konnten folglich auf 10:6 Tore verkürzen. Doch SG Trainer Hasemann lies seine Damen anschließend einfach eine andere Deckungsvariante spielen und prompt zogen sie bis zur Halbzeit wieder auf, ein bereits vorentscheidendes, 17:9 davon. "Wir haben in den ersten 10 Minuten sensationell gespielt!", freut sich Hasemann über die gezeigte Leistung seiner Damen.

Auch in der zweiten Halbzeit hielt die Spielgemeinschaft was sie im ersten Durchgang versprach. Sauber heraus gespielte Tore, aus verschiedene Kombinationen im Positonsspiel, und immer wieder die schnellen Angriffe aus einer sicheren Abwehr heraus, waren letztlich der Grundstein für die hohe 24:12 Tore SG-Führung in der 48. Spielminute. Die Entscheidung war nun längst gefallen und die Gäste von Hornberg/Lauterbach schalteten ein paar Gänge zurück. Den TuS Damen war es nun vergönnt den Endstand von 29:20 Toren noch etwas freundlicher zu gestalten. "Es war eine super Leistung der Mädels und wir haben genau das umgesetzt was wir uns vorgenommen haben!", so das Fazit von Hasemann nach dem Lokalderby.

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Caroline King (Tor), Selina Rodriguez (Tor), Evelyn Brugger-Engler 1, Caroline Brüstle, Mona Fichter, Katharina Kaspar, Christin Streif 8, Juliane Pickenhan 2, Verena Hinz 5/2, Melanie Moosmann 1, Mareike Keysers 2/1,Christine Oeser 3, Maike Bösigner 3, Hebiba Köpfer 4/4

Christin Streif von der SG Hornberg/Lauterbach war mit ihren 8 Treffern erfolgreichste Torschützin im Lokalderby beim TuS Gutach.

SG Hornberg/Lauterbach - HSG Konstanz = 29:17

Revanche gelungen! Nachdem die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach das Hinspiel bei der HSG Konstanz unglücklich verloren hatten (21:23), wollten sie sich am vergangenen Samstag rehabilitieren. Ihr Vorhaben haben die SG Damen umgesetzt und fuhren einen ebenso deutlichen wie verdienten 29:17 (13:6) Tore Sieg über den Tabellendritten ein.

Am Anfang der Partie begegneten sich der Zweite und Dritte der Landesliga Süd auf Augenhöhe, wie auch die Zwischenstände von 3:2, 5:3 und 7:5 zeigen. Ziel der SG Hornberg/Lauterbach war es, den Rückraum der Gäste unter Kontrolle zu bringen, dies gelang zu Beginn noch etwas schleppend und wurde erst mit zunehmender Spieldauer besser. Das war dann auch der Grundstein, daß sich Hasemann Mädels zur Pause mit 13:6 Toren absetzen konnten. Aber auch die einfachen Tore aus der ersten und zweiten Phase waren hierbei entscheidend. 

In der zweiten Halbzeit wollte die Spielgemeinschaft dann nahtlos an die Leistung des ersten Durchganges anknüpfen. Statt dessen produzierte sie viele unnötige Fehler und die Chancenauswertung lies zu wünschen übrig. Das war für Trainer Hasemann ein Anlass für eine Auszeit um seine Damen wieder in die Spur zu bringen. "In der Phase haben wir etwas chaotisch gespielt und es musste wieder  Ruhe rein kommen", begründet er seinen Entschluss. Die Hausherrinnen der SG fanden dann nicht nur die Ruhe wieder, sondern auch zu ihrer Spielstärke zurück. Schöne Kombinationen im Positionsspiel und immer wieder schnelle Gegenstöße, oft eingeleitet durch eine überragende haltende Caroline King im Tor der SG Hornberg / Lauterbach, waren der Schlüssel für den Erfolg. Egal was die HSG Konstanz in der Abwehr auch versuchte, es half nichts, denn die SG H/L Tormaschine lief nun auf vollen Touren. Die SG Mädels schraubten das Ergebnis zum Schluss auf einen verdienten 29:17 Sieg gegen den Tabellendritten.

"Das war schon beeindruckend was wir heute gespielt haben, zwar hatten wir wieder mal unsere 10 schwarzen Minuten in der zweiten Halbzeit, aber umso beeindruckender ist dann das Endergebnis gegen den Tabellennachbarn vom Bodensee", ist Hasemann voll des Lobes für seine Mädels. 

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Caroline King (Tor), Selina Rodriguez (Tor), Evelyn Brugger-Engler, Caroline Brüstle, Ramona Fichter 3, Katharina Kaspar 1, Christin Streif 5, Juliane Pickenhan 2, Verena Hinz 6/3, Melanie Moosmann 2, Mareike Keysers 1, Christine Oeser 6, Meike Bösinger 2, Hebiba Köpfer 1

Nicht zu stoppen, Spielmacherin und Motor der SG Hornberg/Lauterbach, Christine Oeser - sie steuerte sechs Treffer zum Sieg über die HSG Konstanz bei.

SV Schopfheim - SG Hornberg/Lauterbach = 21:31

Mit zwei Punkten im Gepäck kehrten die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach am vergangenen Sonntag von der Schweizer Grenze zurück. Denn dort gewannen sie deutlich mit 31:21 (16:13) Toren beim Tabellenachten der Landesliga Süd, dem SV Schopfheim, und bleiben somit weiterhin auf Rang zwei hinter dem Spitzenreiter Radolfzell. 

Es war, vor allem in der ersten Halbzeit, eine zähe Partie für die Damen der SG Hornberg/Lauterbach, denn irgendwie kamen die Mädels nicht richtig in Fahrt. Nach einem 0:1 Tore Rückstand ging man zwar mit 3:1 in Führung, richtig absetzen konnten sich die SG Damen jedoch nicht. Ganz im Gegenteil, denn über 4:4 und 9:9 gingen die Gastgeberinnen des SV Schopfheim sogar mit 9:10 in Führung. Dies war wohl ein Weckruf zur richtigen Zeit, denn anschließend zeigte die Hasemannsieben was sie wirklich drauf haben und drehten das Spiel binnen weniger Minuten auf eine 15:10 Tore Führung. Wieder war es nur ein kurzes Aufblitzen ihres Könnens und es war den SV Damen somit vergönnt bis zur Halbzeit auf 16:13 Tore zu verkürzen. Die Gastgeberinnen vom SV spielten hervorragend mit und nichts erinnerte daran, dass sie sich im Hinspiel eine heftige 38:18 Tore Niederlage von der Spielgemeinschaft Hornberg/Lauterbach einhandelten. Die Schwarzwälderinnen machten ihrerseits in allen Mannschaftsteilen zu viele Fehler und diese wurden vom SV konsequent genutzt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sollte dann aber die Vorentscheidung fallen, denn der SV Schopfheim handelte sich eine 2 Minuten Zeitstrafe ein und die SG nutzte ihre Überzahl und baute im Handumdrehen den Vorsprung auf 20:13 Tore aus. Zwar konnten die Gastgeber den Abstand erst noch halten wie die Zwischenstände von  22:14, 24:16 und 26:19 belegen, aber als die SG Hornberg/Lauterbach dann zum 29:19 erhöhte war die SV Moral gebrochen. Am Schluss war es ein verdienter Auswärtssieg, gegen einen Gegner, welcher es den Hasemanndamen wahrlich nicht einfach gemacht hat. "Vor allem in den ersten 30 Minuten waren wir wohl nicht ganz bei der Sache," vermutet SG Trainer Daniel Hasemann etwas verstimmt. "Erfreulich dagegen ist allerdings, daß sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten, denn das zeugt von einer hervorragenden Mannschaftsleistung", freut sich der Coach dann doch noch über den Sieg.

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Evelyn Brugger-Engler 3, Caroline Brüstle 1, Ramona Fichter 1, Katharina Kaspar 2, Christin Streif 5, Juliane Pickenhan 3, Melanie Moosmann 3, Mareike Keysers 4/1, Christine Oeser 4/1, Meike Bösinger 1, Hebiba Köpfer 4/2

Christin Streif von der SG Hornberg/Lauterbach trug mit ihren fünf Treffern maßgeblich zum Sieg ihrer Mannschaft beim SV Schopfheim bei.

SG Hornberg/Lauterbach I - TB Kenzingen = 28:11

Mit einem überzeugenden 28:11 (15:5) Tore Sieg über den TB Kenzingen sind die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach am vergangenen Samstag in die Rückrunde der Landesliga Süd gestartet.

Vom Start weg gingen die Hornberg/Lauterbacherinnen prompt mit 4:1 in Führung und machte ihrem Gegner deutlich wer in der Hornberger Sporthalle das Heft in der Hand hat. Die Hausherrinnen überzeugten mit schnellem Spiel nach vorne und zogen über Zwischenstände von 8:3 und 10:5 bis zum Seitenwechsel bereits uneinholbar auf 15:5 Tore davon. Daß die Spielgemeinschaft die Partie bereits in Durchgang eins für sich entscheiden konnte, lag aber vor allem an der guten Abwehrarbeit. Denn schnelles Verschieben und konzentriertes Arbeiten in der Deckung, und nicht zuletzt die guten Leistungen beider SG Torhüterinnen Selina Rodriguez und Caroline King, ermöglichte den Schwarzwälderinnen ihr erfolgreiches Tempospiel aufzuziehen.  Auch in der zweiten Halbzeit bestimmten die Gastgeberinnen um ihren Trainer Daniel Hasemann das Geschehen und ihre sattelfeste Abwehr brachte die Gäste aus Kenzingen ein ums andere Mal zur Verzweiflung. Ihren Vorsprung bauten die Hasemanndamen von 15:6 auf 21:6 Tore aus und hätten sie in dieser Phase nicht noch etliche hundertprozentige Chancen vergeben, wär der Sieg vor eigenem Publikum noch deutlicher ausgefallen. "Wir haben in der langen Winterpause viel gearbeitet und die Mannschaft hat die Vorgaben umgesetzt", sagte Coach Hasemann nach dem Schlußpfiff und freut sich weiter "super ist auch, daß sich Maike Bösinger nach ihrem Mittelhandbruch gleich mit vier Treffern zurückgemeldet hat".   

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Evelyn Brugger-Engler 3, Caroline Brüstle, Ramona Fichter 2, Maike Bösinger 4, Katharina Kaspar, Christin Streif 2, Juliane Pickenhan 1, Verena Hinz 3, Melanie Moosmann 1, Mareike Keysers 2, Christine Oeser 8, Hebiba Köpfer 2

Mit Teamgeist und Spielfreude haben die Handballerinnen am Samstag ihren 28:11 Tore Heimsieg über den TB Kenzingen eingefahren.

DJK Singen - SG Hornberg/Lauterbach I = 18:31

Mit einem deutlichen 31:18 (19:8) Tore Sieg sind die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach am vergangenen Samstag vom Bodensee zurückgekehrt. Mit diesem doppelten Punktgewinn bleiben sie weiter an Klassenprimus Radolfzell dran und überwintern auf dem zweiten Rang der Landesliga Süd.

Mit einer 5:0 Führung starteten die Damen der SG Hornberg/Lauterbach standesgemäß in die Partie gegen die DJK Singen und als sie anschließend ihre Führung über 6:2 auf 9:2 (15. Spielminute) ausbauten, sahen die Gastgeberinnen der DJK Singen bereits ihre Felle davon schwimmen. Die Spielgemeinschaft wurde in Durchgang eins ihrer Favoritenrolle gerecht und bot den Hausherrinnen wenig Lücken in der Abwehr. Denn diese stand tadellos und die gut aufgelegte SG Torhüterin Selina Rodriguez trug ihrerseits zur Verzweiflung der Gastgeberinnen um ihren Trainer Jörg Zimmermann bei. Die Seiten wechselten die Kontrahenten schließlich bei einer schier uneinholbaren 19:8 Führung aus Sicht der SG Hornberg/Lauterbach.

Die hohe Führung und deutliche Überlegenheit seitens der Spielgemeinschaft war vermutlich daran schuld, daß die Schwarzwälderinnen in der zweiten Halbzeit mehrere Gänge zurückschalteten. Obwohl die Spielgemeinschaft mit ihrem Trainer Daniel Hasemann nun nicht mehr die engagierte Leistung aus Durchgang eins an den Tag legte, verwalteten sie sicher ihren Vorsprung (24:13) und bauten ihn sogar noch aus (26:13). Die Handballdamen der SG Hornberg/Lauterbach fuhren am Ende einen verdienten 31:18 Tore Sieg ein und SG Trainer Daniel Hasemann freut sich nach dem Spiel "jede Spielerin hatte heute ihre Einsatzzeiten und alle haben sich in die Torschützenliste eingetragen".  

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Evelyn Brugger-Engler 3, Caroline Brüstle 3, Mona Fichter 3, Katharina Kaspar 1, Christin Streif 5, Juliane Pickenhan 1, Verena Hinz 4/3, Melanie Moosmann 1, Mareike Keysers 2, Christine Oeser 4, Hebiba Köpfer 4

Die routinierte Evelyn Brugger-Engler, Fels in der Brandung und eine wichtige Stütze der SG Hornberg/Lauterbach.

SG Hornberg/Lauterbach - HSG Freiburg II = 35:16

Mit ihrem 35:16 (21:8) Tore Sieg über die HSG Freiburg 2 haben sich die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach auf den zweiten Rang der Landesliga Süd katapultiert.

Bei der SG Hornberg/Lauterbach hatte man sich am Sonntag auf einen schweren Gegner eingestellt und ging daher von Beginn an konzentriert zu Werke. Die Hausherrinnen warteten mit einer kompakten Abwehr und einer gut aufgelegten Selina Rodriguez im Tor auf und legten damit den Grundstein für den Erfolg.  Es lief zwar nicht alles glatt, doch die HSG 2 hatte auch nicht ihren allerbesten Tag erwischt, so daß die Gastgeberinnen von Hornberg/Lauterbach problemlos über 3:1, 5:2 und 10:4 die Führung übernehmen konnten. Beim Zwischenstand von 13:5 und wenig später beim 17:6 war die Partie bereits gelaufen und allen war klar welches Team die Platte als Sieger verlassen würde. Die Seiten wurden schließlich bei einer uneinholbaren 21:8 Tore Führung aus Sicht der Spielgemeinschaft Hornberg/Lauterbach gewechselt.

Wer nun glaubte das Hornberg/Lauterbacher Torfestival gehe in Durchgang zwei weiter, der hatte sich getäuscht. Ein kollektiver Einbruch im SG Angriffspiel machte es möglich, daß die Hausherrinnen in 15 Spielminuten lediglich vier Treffer (25:13) erzielten. Die Freiburger Gäste konnten diese Schwächephase der Hornberg/Lauterbacherinnen allerdings nicht für sich nutzen und als die SG wieder ihren roten Faden fand, war es um die HSG endgültig geschehen. Denn vom 25:13 Tore Zwischenstand marschierten die SG Damen auf 33:13 Tore davon und das 35:16 Endergebnis beim Schlußpfiff stimmte den SG Trainer Daniel Hasemann wieder versöhnlich. "Die 15 Minuten nach der Pause haken wir einfach ab, schließlich zählt nur das Endergebnis und das ist gut", so Hasemann nach der Partie. 

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Evelyn Brugger-Engler 2, Caroline Brüstle 1, Mona Fichter 4, Katharina Kaspar 1, Christin Streif 3, Juliane Pickenhan 4, Verena Hinz 6/5, Melanie Moosmann 1, Mareike Keysers 2, Christine Oeser 6, Hebiba Köpfer 3

Zupackende Abwehrreihen waren der Grundstein für den SG Hornberg/Lauterbacher 35:16 Tore Sieg über Tabellennachbarn HSG Freiburg 2.

TV Pfullendorf - SG Hornberg/Lauterbach I = 17:25

Nach einem Spiel auf ganz schwachem Niveau siegten die SG Hornberg/Lauterbach Damen beim Tabellenachten der Landesliga Süd, dem TV Pfullendorf mit 25:17 (16:10) Toren.  

Im Lager der SG Hornberg/Lauterbach war man bis zum Spieltag nicht klar wer auflaufen würde, denn zu den Langzeitverletzten Maike Bösinger und Elvira Schneider gesellten sich unter der Woche noch Katharina Kaspar (krank) welche dann aber doch spielen konnte . Mareike Keysers konnte ihren Wochenenddienst verlegen und war somit auch einsatzbereit. Die Personalsorgen von SG Trainer Daniel Hasemann hielten sich also in Grenzen und einem doppelten Punktgewinn beim Achten in Pfullendorf sollte nichts im Weg stehen. Bis es aber soweit war, hatte die Hasemannsieben mehr Arbeit als erwartet. Offensiv und über ihr schnelles Spiel wollten die SG Damen beim TV zum Erfolg kommen, doch den Mädels schien auf der langen Fahrt im Schneegestöber die Beine eingeschlafen zu sein. Sie kamen schlecht aus den Startlöchern, lagen 0:1 zurück und es dauerte bis die SG ihren ersten Treffer landen konnte. Über 3:2 und 5:3 gelang es der Spielgemeinschaft dann zwar sich auf 8:4 Tore abzusetzen, doch der SG Motor lief immer noch nicht rund.  Zu viele Torchancen blieben ungenutzt und Ballverluste sowie technische Fehler waren die Hauptattraktionen der Partie. Die Spielgemeinschaft baute durch zuviele eigene Fehler die Gastgeber des TV Pfullendorf auf und diese konnten in der 21. Spielminute dann sogar zum 9:9 Unentschieden ausgleichen. Das war dann aber wohl der Weckruf für die Hasemannsieben, denn nun legte sie den Schalter um. Über eine bessere Abwehrarbeit und höhere Laufbereitschaft schraubten die Gäste mit schnellen Gegenstoßtoren das Ergebnis zum 16:10 Tore Halbzeitstand hoch.  

Die Halbzeitpause kam aus Sicht der SG Hornberg/Lauterbach zwar zum falschen Zeitpunkt, hatte man doch gerade erst ins Spiel gefunden, doch die SG-Mädels knüpften nahtlos an die letzten Minuten der ersten Halbzeit an. Das Resultat war eine hohe und verdiente 21:11 Tore Führung in der 43. Spielminute. Nun hatte man das Gefühl, daß die SG Damen endlich in Schwung waren und das Ergebnis deutlich ausfallen würde. Doch man sollte sich täuschen, denn für alle Beteiligten unverständlich, verfielen die Damen wieder in den alten Trott vom Beginn der Partie. Die Fehler im Spielaufbau und im Abschluß vor dem Tor häuften sich und der Vorsprung schmolz über 21:14 und 23:15 bis zum Endstand von 25:17 Toren.  

Am Ende nahmen die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach, nach einem wenig berauschenden Spiel, zwar die Punkte aus Pfullendorf mit, aber sie konnten froh sein, daß der Gegner nicht in der Lage die Schwächen des SG Spiels auszunutzen. „Es ist schon komisch, da gewinnt man ein Auswärtsspiel mit 8 Toren Unterschied, aber zufrieden kann man doch nicht sein",  meinte SG Coach Daniel Hasemann etwas ratlos auf Grund der phasenweise gezeigten Leistung seiner Mädels. „Wir haben zwei Punkte mehr auf dem Konto und das zählt am Schluß,“ so der Trainer abschließend und genau das har er im Vorfeld auch gefordert.

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Caroline King (Tor), Selina Rodriguez (Tor), Evelyn Brugger-Engler 1, Caroline Brüstle, Mona Fichter, Katharina Kaspar, Christin Streif 1, Juliane Pickenhan 4, Verena Hinz 2/1, Melanie Moosmann 1, Mareike Keysers 3/1, Christine Oeser 3, Hebiba Köpfer 10/7

Torfrau Caroline King war am Samstag die beste Akteurin auf Seiten der SG Hornberg/Lauterbach.

SG Hornberg/Lauterbach - HSC Radolfzell = 28:33

Am vergangenen Samstag hatten die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach den Tabellenführer der Landesliga Süd, den HSC Radolfzell, zu Gast in der Hornberger Sporthalle.

Aufgrund der vielen verletzungsbedingten Ausfälle standen die Vorzeichen für die Begegnung mit dem Klassenprimus Radolfzell (14:0 Punkte) schlecht für die Damen der SG Hornberg/Lauterbach. Dennoch hat sich die Mannschaft um Trainer Daniel Hasemann vorgenommen den haushohen Favoriten vom Bodensee Paroli zu bieten und ihre weiße Heimweste zu verteidigen. Damit dies gelingen könne, so Hasemann vor dem Duell "bleibt uns nur die Flucht nach vorne". Er hat seine Damen angehalten hohes Tempo zu gehen und der HSC Spielmacherin Sara Bailer vom Start weg eine Manndeckung zukommen lassen. Das war dann auch der Schlüssel zum Erfolg denn die Gäste vom Bodensee wirkten überrumpelt und Hausherrinnen der Spielgemeinschaft übernahmen über 6:1 und 8:2 die Führung. Bis zum Zwischenstand von 11:5 in der 18. Spielminute lief auf Seiten der SG Hornberg/Lauterbach alles nach Plan. Doch dann mussten die Hausherrinnen, aufgrund einiger fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen,  bis zum Ende der ersten Halbzeit in mehrfacher Unterzahl agieren. Radolfzell nutzte die Gunst der Stunde und verkürzte über 11:7 zum 11:9 und beim Halbzeitpfiff war der HSC beim 15:14 bereits gefährlich nahe.

Die Hornberg/Lauterbacherinnen starteten gehemmt und unsicher in die zweite Hälfte, waren die bis dahin gefährlichsten SG Spielerinnen Christine Oeser und Hebiba Köpfer ja nun auch schon mit je 2 x 2 Minutenstrafen belegt. Es kam wie es kommen musste, Hebiba Köpfer sah in der 36. Spielminute nach einer weiteren Zeitstrafe die rote Karte und musste das Feld räumen. Es folgte ein weiterer Bruch im Spiel der Gastgeberinnen und der Spitzenreiter übernahm beim 16:17 erstmals die Führung und baute diese zum 16:20 aus. Beim 23:25 waren die Hornberg/Lauterbacherinnen zwar nochmal dran, doch mehr war nicht mehr drin. Bis zum Ende der Partie schraubten die Damen vom Bodensee das Ergebnis auf 28:33 hoch und bleiben mit diesem Sieg weiterhin ungeschlagen an der Spitze der Landesliga Süd. "Die Mannschaft hat heute alles gegeben, aber aufgrund der dünnen Personaldecke war nicht mehr drin", sagte SG Trainer Daniel Hasemann nach dem Schlußpfiff und meinte weiter "mit voller Besetzung hätten wir Radolzell heute schlagen können".

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Caroline King (Tor), Selina Rodriguez (Tor), Evelyn Brugger-Engler 3, Caroline Brüstle 1/1, Mona Fichter 1, Katharina Kaspar, Christin Streif, Juliane Pickenhan, Verena Hinz 5/2, Melanie Moosmann 3, Mareike Keysers 2, Christine Oeser 7, Hebiba Köpfer 6/5

Die beiden verletzten SG Spielerinnen Maike Bösinger und Elvira Schneider mussten das Topspiel gegen den HSC Radolfzell tatenlos von der Bank aus verfolgen.

SG Hornberg/Lauterbach I - DJK Bad Säckingen = 30:11

Am vergangenen Sonntag hatten die Handballdamen die noch punktlose Mannschaft der DJK Bad Säckingen zu Gast in der Hornberger Sporthalle. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat die Spielgemeinschaft der DJK den Schneid abgekauft und einen souveränen 30:11 (12:4) Tore Heimsieg eingefahren.

Die haushoch überlegenen Gastgeberinnen der SG Hornberg/Lauterbach lagen nach 12 Spielminuten bereits mit 7:1 in Front. Die Führung hätte zu diesem Zeitpunkt allerdings schon viel höher ausfallen müssen, denn unzählige hundertprozentige Chancen brachte die Spielgemeinschaft nicht im gegnerischen Netz unter. So sah sich SG Trainer Daniel Hasemann gezwungen, seine Damen mit einer Auszeit (13. Spielminute) wieder in die Spur zu bringen. Bis zum Seitenwechsel bauten die Hasemanndamen ihren Vorsprung mit 12:4 Toren noch leicht aus.

Im zweiten Durchgang hielt die Spielgemeinschaft das Tempo weiter hoch und kam über die erste und zweite Welle zum Torerfolg. Die Basis für diese Spielweise war die gute Abwehrarbeit, bei welcher der DJK Bad Säckingen immer wieder der Ball abgejagt werden konnte. Wenn dann der Ball doch mal den Weg durch die SG Reihen fand, dann hatte man mit Caroline King einen sicheren Rückhalt zwischen den Pfosten. "Über die mannschaftliche Geschlossenheit mit welcher mein Team heute aufgetreten ist, freue ich mich ganz besonders", sagt SG Coach Hasemann nach dem Schlußpfiff und meint weiter, "einzig die Torausbeute hätte heute noch besser sein können". SG Spielmacherin Christine Oeser  erhielt über 50 Minuten eine Manndeckung von den Säckingerinnen, doch dies tat dem Hornberg/Lauterbacherbacher Spiel keinen Abbruch, denn Oesers Mannschaftskollegen erhielten nun mehr Raum. Vor allem Neuzugang Hebiba Köpfer und Mareike Keysers auf ihren Rückraumpositionen nutzten den so entstandenen Platz für sich aus, aber auch die Kreisläuferinnen Melanie Moosmann und Juliane Pickenhan nutzen ihr Chancen.  

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Elvira Schneider 4, Caroline Brüstle 1, Mona Fichter 2, Katharina Kaspar 1, Christin Streif, Juliane Pickenhan 3, Verena Hinz 4/4, Melanie Moosmann 4, Mareike Keysers 6, Christine Oeser, Hebiba Köpfer 5

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zum deutlichen 30:11 (12:4) Sieg, die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach.

TV Grenzach II - SG Hornberg/Lauterbach I = 21:27

Die Handballdamen der SG Hornberg/Lauterbach kehrten von ihrem Auswärtsspiel an der Schweizer Grenze, beim TV Grenzach 2, mit einem 27:21 (19:10) Tore Erfolg zurück.

Grundstein für diesen Auswärtssieg war eine sensationelle erste Halbzeit und eine überragende Christine Oeser, aber SG Trainer Daniel Hasemann legt noch einen drauf und behauptet, "das war mit das Beste was meine Damen jemals gespielt haben".

Im Lager der SG Hornberg/Lauterbach war man sich bereits im Vorfeld darüber im klaren, daß die Partie beim punktgleichen TV Grenzach eine besondere werden würde. Zum einen die weite Anreise von fast zwei Stunden, dann der Ausfall von Maike Bösinger (Mittelhandbruch im letzten Spiel) die aber als moralische Unterstützung mit auf der Bank saß und dann auch noch der starke Gegner aus Grenzach. Es würde also alles passen müssen,  damit man die Punkte von der Schweizer Grenze mit ins Gutachtal nehmen könne. 

SG H/L Trainer Hasemann lies die spielstärkste Spielerin auf Seiten des TV Grenzach, Melanie Franz, von Beginn an und das ganze Spiel über, durch Christine Oeser in Manndeckung nehmen. Das war eine Variante mit dem die Gastgeber wohl nicht gerechnet haben, denn die 0:1 Führung der Grenzacherinnen sollte die erste und einzige im ganzen Spiel bleiben.  Die SG Mädels waren vom Anpfiff an hellwach und hochmotiviert bei der Sache. In der schwarzwälder Abwehr war fast keine Lücke zu finden und wenn doch, dann stand da noch Selina Rodriguez im SG Kasten. Somit konnte sich Hornberg/Lauterbach auch gleich auf 4:1 Tore absetzen. Die Hasemannsieben spielten sich anschließend in einen Rausch und waren nicht mehr zu bremsen.  Ãœber 8:4 und 10:4 erhöhten sie ihren Vorsprung auf 12:6 um dann mit einer 19:10 Tore Führung in die Halbzeitpause zu gehen. „Was die Mädels in den ersten 30 min. gespielt haben war unglaublich“, meinte SG Trainer Hasemann  begeistert.

Genauso sollte es in der zweiten Halbzeit weiter gehen, das hatten sich die Damen der SG in der Kabine vorgenommen. Ob sie ihr Vorhaben dann allerdings auf dem Weg von der Kabine zum Spielfeld wieder vergessen haben oder ob die hohe Führung schuld war, ist schwer nachvollziehbar. Denn in Durchgang zwei sah man ein komplett anderes Auftreten der SG Mädels. In der Abwehr agierten sie nun viel zu passiv, unzählige technische Fehler im Spielaufbau  und Torwürfe ohne entsprechende Vorbereitung bauten die Heimmannschaft wieder auf. In der 52. Spielminute, beim Stand von 23:18Toren, konnte es Coach Hasemann dann wohl nicht mehr mit ansehen und nahm eine Auszeit. Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatten seine Mädels gerade mal vier Treffer erzielt und mit einer lauten Ansprache rüttelte er sein Team wieder wach. Denn jetzt stand man wieder besser in Abwehr und auch im Angriffsspiel agierten die Hornberg/Lauterbacherinnen wieder überzeugender. In den letzten Minuten machten die Gäste den Endstand von 27:21 Toren klar und gewannen in dieser Höhe auch verdient. â€žDie erste Halbzeit war perfekt und die zweiten 30 Minuten vergessen wir besser", sagt SG Coach Hasemann nach dem Schlußpfiff und meint weiter "vielleicht war die hohe Halbzeitführung wieder zu früh für uns…“. Trotzdem ist er natürlich zufrieden mit dem Auftritt seiner Mädels bei dem starken TV Grenzach und lobt "alle zusammen haben einen tollen Job gemacht, aber vor allem Christine Oeser hat eines ihrer besten Spiele gemacht. In der Abwehr war sie überall zur Stelle und im Angriff war sie der Motor welcher ihre Mitspielerinnen angetrieben hat". 

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Elvira Schneider, Caroline Brüstle, Mona Fichter 1, Katharina Kaspar, Christin Streif, Juliane Pickenhan 1, Verena Hinz 7/4, Melanie Moosmann 1, Mareike Keysers 4, Christine Oeser 11, Hebiba Köpfer 2

Die überragende Christine Oeser von der SG Hornberg/Lauterbach versenkte den Ball elf mal im Netz des TV Grenzach.

SG Hornberg/Lauterbach - TuS Gutach = 28:17

Am Sonntagnachmittag hatten die Handballdamen der SG Hornberg/Lauterbach die Mannschaft des TuS Gutach zu Gast in der Hornberger Sporthalle. Die Gastgeberinnen dominierten Ã¼ber die gesamte Spielzeit und entschieden das Lokalderby souverän mit 28:17 (15:8) Toren für sich.  

Der Hornberg/Lauterbacher Trainer Daniel Hasemann forderte gegen den Lokalrivalen des TuS Gutach eine Reaktion seiner Mannschaft auf die unnötige Niederlage im Konstanzspiel - Derby hin oder her. In vergangenen Duellen mit Gutach hat den SG Damen die Nervosität ein Bein gestellt, aber am Sonntag nicht. Mit  4:1 gingen die Hausherrinnen in Führung und bauten diese über 10:5 zum Pausenstand von 15:8 Toren aus. Eine konzentrierte Abwehrarbeit seitens der Spielgemeinschaft zwang die Gutacherinnen zu Fehlern welche es Hornberg/Lauterbach ermöglichte ihr schnelles Spiel nach vorne aufzuziehen. Ein ums andere Mal waren die Hausherrinnen so mit Tempogegenstößen erfolgreich, aber auch im Positionsspiel waren sie am Sonntag das klar bessere Team. In Durchgang zwei waren die Gastgeberinnen der SG Hornberg/Lauterbach wieder stets am Drücker und ließen den Gästen keine Chance ihren Rückstand zu verkürzen. Erfreulich war auch, daß sich die beiden SG Neuzugänge, Maike Bösinger und Hebiba Köpfer, nahtlos in das Spiel ihrer Mannschaft einfügen und zusammen neun Treffer beisteuerten. Bei den Gästen des TuS Gutach waren die Spielerinnen Silke Moser (4 Treffer) und Simone Lehmann (5 Treffer) die erfolgreichsten Werferinnen. Nach dem Schlußpfiff zeigte sich SG Trainer Hasemann zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, denn er sagte "ein Derby hat immer seine eigenen Gesetze, doch meine Damen haben sich nicht beirren lassen und einfach ihr Spiel gespielt".

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Elvira Schneider 1, Caroline Brüstle 1, Mona Fichter, Katharina Kaspar 1, Christin Streif, Juliane Pickenhan 1, Verena Hinz 6/3, Melanie Moosmann 2, Mareike Keysers 2, Christine Oeser 6, Maike Bösinger 3, Hebiba Köpfer 6/5

Elvira Schneider von der SG Hornberg/Lauterbach steuerte einen Treffer zum Kantersieg im Dery gegen den TuS Gutach bei.

HSG Konstanz - SG Hornberg/Lauterbach I = 23:21

Die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach mussten am vergangenen Sonntag beide Punkte am Bodensee lassen, denn sie verloren unnötig mit 21:23 (12:10) Toren bei der HSG Konstanz.

 

Unverständlicher Weise starteten die Damen der SG Hornberg/Lauterbach am Bodensee gehemmt und nervös in die Partie mit der HSG Konstanz, haben die Schwarzwälderinnen doch bisher aus zwei Spielen souverän zwei Siege errungen. Doch die SG konnte in keinster Weise an ihre Leistung aus den vergangenen Begegnungen anknüpfen und fabrizierte im Angriffspiel reihenweise technische Fehler. Über 4:4, 8:8 und 10:10 gelang es den SG Damen mit ihrem Trainer Daniel Hasemann zwar die Partie ausgeglichen zu gestalten, doch die Hasemannsieben vermochten sich nicht abzusetzen und so waren es die Gastgeberinnen welche zum Seitenwechsel vorlegten (10:12 Tore).

 

Man wurde das Gefühl nicht los, daß die Einstellung der SG Damen nicht gestimmt hat und SG Trainer Hasemann sagte nach dem Schlußpfiff "so kann man kein Spiel gewinnen". Den 10:13 Tore Rückstand zu Beginn der zweiten Hälfte glichen die Gäste der SG zwar schnell wieder aus und über 14:14 16:16 und 19:19 war wieder alles offen. Da im Spielaufbau der SG immer noch zu viele Fehler passierten wollte man über die schnelle Mitte zum Erfolg kommen. Aber auch dies schlug fehl und man spielte stattdessen dem Gegner die Bälle in die Hand. Nicht nur im Angriff wollte den SG Damen nichts gelingen auch die sonst solide Abwehr war löchrig und die Hausherrinnen der HSG Konstanz kam zu einfachen Toren.  21:21 unentschieden stand es zwei Minuten vor Ende der Partie und es wäre noch alles drin gewesen. Doch die Gastgeberinnen hatten am Sonntag vor eigenem Publikum den größeren Siegeswillen und schickten die Spielgemeinschaft Hornberg/Lauterbach mit einer 21:23 Tore Niederlage nach Hause. 

 

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:

Caroline King (Tor), Selina Rodriguez (Tor), Elvira Schneider 2, Caroline Brüstle, Mona Fichter, Katharina Kaspar, Christin Streif 1, Juliane Pickenhan 1, Verena Hinz 10/6, Melanie Moosmann 2, Mareike Keysers, Christine Oeser 3, Maike Bösinger, Hebiba Köpfer 2

SG Hornberg/Lauterbach I - SV Schopfheim = 38:18

Im ersten Heimspiel der Saison überzeugten die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach auf der ganzen Linie. Sie schlugen vor eigenem Publikum das Team des SV Schopfheim souverän mit 38:18 (23:11) Toren und sichern sich vorläufig den ersten Rang der Landesliga Süd.

Da die Spielgemeinschaft diese Saison in der ihr völlig unbekannten Landesliga Süd antreten und somit auch ein unbekanntes Team vom SV Schopfheim zu Gast in die Hornberger Sporthalle kam, forderte  SG Trainer Hasemann von seinen Damen "vom Start weg hellwach und hochkonzentriert zu Werke gehen". Seine Damen setzten diese Vorgabe um und lagen in der 10. Spielminute bereits mit 12:3 Toren in Front. Aus einer sattelfesten SG-Abwehr heraus konnten dem SV Schopfheim die Bälle abgenommen und vorne im Netz untergebracht werden. Die Hausherrinnen ließen nicht nach und bauten ihren Vorsprung bis zum Seitenwechsel sogar noch auf 23:11 Tore aus. 

Der erste Treffer in Durchgang zwei, zum 24:11 Zwischenstand, gelang dem SG Neuzugang Hebiba Köpfer. Allerdings fiel dieser erst nachdem bereits zehn Minuten gespielt war. Die Gastgeberinnen agierten, wohl aufgrund ihrer hohen Führung, nicht mehr so druckvoll und den Gästen des SV Schopfheim lief in dieser Phase der Partie ebenfalls nichts mehr zusammen. Doch dann schien der Knoten aus Sicht der Schwarzwälderinnen wieder geplatzt und sie zogen wieder ihr schnelles Spiel auf. Der Schlußpfiff ertönte beim 38:18 Tore Endstand und das Team der SG Hornberg/Lauterbach freute sich über einen gelungen ersten Auftritt vor eigenem Publikum. Auch der SG Trainer Daniel Hasemann war nach dem Ende voll des Lobes über die Leistung seiner Mannschaft, denn er sagte "bis auf die ersten Minuten der zweiten Halbzeit war das heute ein perfektes Spiel".

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Caroline King (Tor), Selina Rodriguez (Tor), Maike Bösinger 5, Christin Streif 4, Elvira Schneider 1, Hebiba Köpfer 3, Caroline Brüstle, Mona Fichter 3, Juliane Pickenhan 1, Verena Hinz 6/2, Melanie Moosmann 3, Mareike Keysers 3/1, Christine Oeser 9

TB Kenzingen - SG Hornberg/Lauterbach I = 20:27

Mit einem überzeugenden 27:20 (14:9) Tore Sieg konnten die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach am Samstag beim TB Kenzingen ihren Einstand in die neue Staffel, die Landesliga Süd, feiern. 

Zu Beginn der Begegnung waren allerdings die Gastgeberinnen der TB Kenzingen am Drücker, denn die Spielgemeinschaft fand nur schwer in ihr Spiel und so gerieten die Schwarzwälderinnen auch prompt mit 2:5 Toren ins Hintertreffen. Doch als der SG Motor warmgelaufen war, standen die Abwehrreihen sicherer und es wurde dem TB Kenzingen ein ums andere Mal der Ball abgejagt. So gelang es den Hasemanndamen ihr schnelles Spiel nach vorne aufzuziehen und zum 5:5 auszugleichen. Tor um Tor bauten die Damen der Spielgemeinschaft nun ihren Vorsprung aus und beim 12:6 war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Hornberg/Lauterbach gab nun das Heft nicht mehr aus der Hand und egal was der TB Kenzingen an verschiedenen Deckungsvarianten ausprobierte, die Spielgemeinschaft hatte immer die passende Antwort parat. Die Seiten wurden beim 14:9 aus Hornberg/Lauterbacher Sicht gewechselt.

Über 18:10 und 20:12 erspielten sich die Gäste beim 22:12 erstmals eine zehn-Tore-Führung gegen dem letztjährigen Tabellenvierten der Landesliga Süd. Die Schwarzwälder SG spielte die Partie souverän zu Ende und konnte beim Schlußpfiff einen verdienten 27:20 Tore Sieg feiern. Auch SG Trainer Daniel Hasemann zeigte sich nach dem Schlußpfiff zufrieden und freute sich, "nachdem die Spielerinnen ihre Anfangsnervosität abgelegt hatten, haben sie super gespielt". 

Für die SG Hornberg/Lauterbach spielten und trafen:
Selina Rodriguez (Tor), Caroline King (Tor), Maike Bösinger 2, Christin Streif, Elvira Schneider, Hebiba Köpfer 3/1, Caroline Brüstle 1, Ramona Fichter 3, Katharina Kaspar, Juliane Pickenhan 1, Verena Hinz 8, Melanie Moosmann 1, Mareike Keysers 4/1, Christine Oeser 4

Mit einer tollen Mannschaftsleistung zum ersten Sieg der Saison, die Handballerinnen der SG Hornberg/Lauterbach.