Sasion 2010/11
Abschied mit gemischten Gefühlen
Die große Wende im Damenhandball der SG Hornberg/Lauterbach begann in der Saison 2007/2008, als Daniel Hasemann mit seinem Ehrgeiz und spielerischem Verstand aus dieser jungen Truppe eine herausragende Mannschaft formte.
Die einzelnen Bauteile der SG bestanden aus jungen Spielerinnen, die erst frisch von der Jugend zu den Aktiven wechselten, und aus erfahrenen Spielerinnen. Daniels Aufgabe war es, diese zwei unterschiedlichen Komponenten zu einem funktionierenden Team zusammenzufügen. Um dieses Ziel zu erreichen blieben ihm nur wenige Wochen. Eine intensive Vorbereitung, die nicht die letzte sein sollte, war das Resultat.
Bereits zum Ende der ersten gemeinsamen Saison kämpften die Damen der SG mit Daniel um den Aufstieg und zeigten somit die Qualität der Mannschaft unter ihrem neuen Trainer. Beim letzten Spiel der Saison gegen die SG Sinzheim/Niederbühl verpassten sie den Aufstieg nur knapp. Daniel zeigte in dieser schwierigen Situation der Mannschaft, dass auch ein zweiter Platz Grund zur Freude ist und gute Voraussetzungen für die Zukunft des Teams geschaffen wurden. In der Folgesaison belegte die Hasemann-Sieben wiederum einen Platz auf dem Landesliga-Treppchen und war jederzeit ein gefürchteter Gegner und Anwärter auf den Aufstiegsplatz. In der Saison 2009/2010 konnte man an die bisherigen Leistungen anknüpfen. Eine starke Runde war das Resultat und die SG hatte sich einen Relegationsplatz erkämpft und stand erneut vor dem Aufstiegskampf. Hier passte das Zitat von Jürgen Wegmann „Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“, wie die Faust aufs Auge. Dies schweißte die Mannschaft und ihren Trainer noch mehr zusammen. Daniel lehrte sein Team nicht zu vergessen, welch große Leistung es überhaupt ist um den Aufstieg spielen zu dürfen und weckte immer wieder aufs Neue den Kampfgeist seiner Spielerinnen.
In der gerade erst beendeten Saison schien die SG H/L noch kämpferischer und ehrgeiziger als je zuvor. Grund hierfür war der spielerische Zuwachs sowie der Wechsel in die Landesliga Süd. Das Ende der Zusammenarbeit mit Daniel Hasemann löste einen großen Schock innerhalb des Teams aus, was nicht auf die Leistung der noch laufenden Runde übertragen werden durfte. Inoffiziell war das Ziel des Teams, Daniel mit einem endlich erreichten Aufstieg zu verabschieden. Doch im letzten Saisonspiel musste man auf eine Niederlage von Radolfzell hoffen, um den direkten Weg nach oben zu gehen. Diese gewannen gegen Konstanz aber mit drei Toren und somit bleibt der SG H/L nur noch ein Fünkchen Hoffnung auf die Relegation.
Noch zu erwähnen ist, dass ohne seine Frau Biggi diese zeitintensive Arbeit niemals möglich gewesen wäre. Denn sie unterstütze und stärkte nicht nur Daniel den Rücken, sondern auch der ganzen Mannschaft. Sie schrieb Vorberichte und Spielberichte, gestaltete und pflegte die Homepage der SG H/L und sorgte als Hallenverantwortliche für einen reibungslosen Ablauf an Heimspieltagen. Selbst als Sohn Max die Familie Hasemann vergrößerte, vernachlässigte sie keine ihrer bestehenden Aufgaben. Auch als Daniel zusätzlich die 1. Herrenmannschaft der SG H/L zur Mitte der letzten Runde übernahm, stand sie verständnisvoll an seiner Seite.
Die gesamte SG möchte sich an dieser Stelle für die herausragende Leistung ihres Trainers Daniel Hasemann und für die Unterstützung von Biggi herzlich bedanken. Daniel war ein Trainer mit Herzblut, was man auch daran erkennen konnte, dass er während seiner gesamten Trainerlaufbahn nicht ein einziges Mal unvorbereitet erschien und immer wieder neue Dinge ins Training und in die Vorbereitung einbaute - unabhängig von privaten und beruflichen Hintergründen.
Das Engagement und Interesse der beiden für ihren Verein/SG ist nicht mit Worten zu beschreiben. Jeder der sie kennt, wusste ihre Arbeit zu schätzen und somit bleibt nichts weiter zu sagen als
DANKE!!!
Wir werden euch vermissen!!!